Aletheia

Avant-Premiere

 

Table of Contents

 

1. Allgemeine Beschreibung

2. A Slide Show

3. Partitur

4. Texte

5. Trailer

6. Video

7. Pressestimmen

8. Syopsis

9. Ziele

10. Das Klaviaturgeheul

 

 

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1. Allgemeine Beschreibung

 

Uraufführung: 30. Januar 2017, International Trombone Festival, University of Redlands, California

 

Vorpremiere: Di. 10. Januar 20 Uhr 2017 Dozentenkonzert im Konzertsaal der Musikhochschule Trossingen

In einer Vorpremiere kommt durch Prof. Abbie Conant das neue Musiktheater-Stück "Aletheia", ein Werk für eine singende Posaunistin, computergesteuertes Klavier und quadraphonische Elektronik, zur Aufführung. Das Wort "Aletheia" stammt aus dem Altgriechischen und beschreibt einen Aspekt des Wahrheitsbegriffs - die "Schaffung eines Raumes, im dem die Wahrheit erscheinen kann".

Aletheia ist Opernsängerin und freut sich, dass sie auf einer Opern-Gala singen darf. Sie muss nur heruntergehen in den Gartenhof und die Leute mit ihrer Gesangskunst beeindrucken... aber sie überlegt doch, verzweifelt... soll sie wirklich singen?  Warum wollen ihre Füsse nicht in Bewegung kommen? Weiss sie nicht, dass sie in einem Käfig lebt, einem Käfig in Form einer eisernen Jungfrau? 

Sie bereitet sich vor, schminkt sich, guckt aus dem Fester und beobachtet die wohlhabenden Opern-Patrone und kommentiert das Gesehene. Aber in den Ruinen von Detroit wurde ein  wunderschönes Opernhaus mitten in der Stadt völlig vernachlässigt, ist alles völlig heruntergekommen, ein Konzertflügel liegt umgekippt wie ein toter Wal am Strand... Alethia fragt sich, ob ihr Herz überleben kann. Sie versucht Jeremy anzurufen... ein ehemaliger Liebhaber? Keine Antwort. Sie redet trotzdem mit ihn... Sprich mit mir.... Sie spielt die Posaune, die auf einer Seite ihres Käfigs hängt... Sie ist alleine... oder? Sie hört einen Chor von Frauen... Wahnsinn? Hoffnung? Tod? Tranzendenz? Wahrheit? Hoffnung, dass ihr Gesang die rostigen Städte wiederbeleben kann. 

Text und Darstellung: Abbie Conant, Posaune, Gesang, Schauspiel.
Komposition, Regie, Sound Design: William Osborne (*1951) 

In englischer Sprache. Deutsche Zusammenfassung im Programmheft. 


 

2. Slide Show

 

 

 

3. PDF Score

 

Um die PDF Partitur von Aletheia herunterzuladen, klicken Sie hier. (1,7 Megs)  Fassung: 20 Febuar 2017 

 

 

4. Texte

 

Um die PDF Text von Aletheia herunterzuladen, klicken Sie hier.  Fassung: 20 Febuar 2017.

 

 

 

5. Trailer 

 

Kommt noch.

 

 

6. Video

 

Studio Aufnhame

              

A copy of the Flash file of the video can be downloaded here.  (1.2 gigabytes)

 

 

Live Performance von 10 Januar 2017.

 

 

 

 

7. Pressestimmen

 

Opernsängerin im eisernen Käfig, Trossingen Zeitung, 12. Januar 2017
Abbie Conant vereint Schauspiel, Gesang und Posaunenspiel in einer Person

von Jutta Bärsch


Trossingen sz Solo-Musiktheater mit Abbie Conant: So war das Dozentenkonzert am Dienstagabend in der Musikhochschule Trossingen angekündigt. Was dann eine Stunde geboten wurde, fesselte und überzeugte durch die Einheit von Schauspiel, Gesang und Posaunenspiel in einer Person.


Die renommierte amerikanische Posaunistin und Performancekünstlerin Abbie Conant zeigte, dass neue experimentelle Musik sehr wohl melodiös klingen kann. Ihr Gesang bestand größtenteils aus Rezitativen, eingebettet in Klänge eines computergesteuerten Klaviers und quadrophonische Elektronik.


Multimediale Performance


Gemeinsam mit dem Komponisten William Osborne, dessen Musik an einigen Gesangsstellen an Eugen d’Alberts Rezitative in seiner Oper „Tiefland“ erinnerte, und der sich für Regie sowie Sound-Design verantwortlich zeigte, hat Abbie Conant diese multimediale Performance entwickelt.


In einem hell erleuchteten Käfig auf sonst schwarzer Bühne steht sie als Opernsängerin Aletheia, die sich eigentlich auf ihren Auftritt bei einer repräsentativen Gala für das „Establishment“ reicher Opernliebhaber freut.


Doch während ihrer Vorbereitung kommen ihr Zweifel: Weiß sie nicht eigentlich, dass sie in einem Käfig lebt, in einem Käfig in Form einer eisernen Jungfrau?


Ihr wird bewusst, wie falsch die Welt ist, als sie sich vor Augen führt, dass „ihr“ wunderbares Opernhaus von Detroit in einer Stadt steht, die durch den Niedergang der Automobilindustrie nur noch ein Schatten ihrer einstigen Pracht ist und eigentlich in Trümmern liegt.


Spannung bleibt bestehen


Aletheia beginnt, sich existenzielle Fragen zu stellen, ein Frauenchor der über ihr zu schweben scheint, antwortet ihr. Oder ist es nur ein Traum? Von außen erklingen Melodiefetzen aus „Madame Butterfly“.


Zum Schluss verschwimmen ihr Posaunenspiel und das klimpernde Klavier mit den Spährenklängen der elektronischen Geräuschkulisse.


Dank des ausführlichen Programmheftes war die Handlung der auf Englisch gesungenen Vorstellung gut nachvollziehbar. Abbie Conant vermochte, 60 Minuten lang in diesem Käfig zu stehen, zu singen, Posaune zu spielen, zu agieren, ohne auch nur für Sekunden die Spannung zu verlieren.


Eine bravouröse Leistung der Protagonistin und eine tolle Performance, die experimentelle Musik in einem tonalen Klanggespinst erscheinen ließ.

 

8. Synopsis

Aletheia spürt eine freudige Erregung in sich aufsteigen, während sie sich auf ihren Auftritt bei einer Operngala im Hof unter ihrem Fenster vorbereitet. Worte fasst sie als eine Form der Magie auf – findet sie die richtigen, würden diese für sie zum Quell ewiger Jugend. Gelegentlich berührt sie die über ihrem Kopf hängende Maske und singt Ausschnitte eines Liedes über den Zauber des Theaters: „Folge mir, mein Licht, da ich wandle auf den Wegen des Blutes...“. Aus dem Klavier scheinen sie leise, geisterhafte Stimmen zu begleiten.

Sie schaut aus dem Fenster um die Gäste im darunter befindlichen Hof zu beschreiben. Vergeblich versucht sie mit ihrem Mobiltelefon ihren Geliebten Jeremy zu erreichen. Durch das offene Fenster spürt sie einen sanften Windhauch und hofft, dass er ihr Lied gen Himmel trägt.

 

Als ihr einfällt, dass zur Gala nur die Reichen geladen sind fragt sie sich, ob diesen überhaupt auffiele, falls sie nicht erschiene.

 

Sie singt davon, wie uns unsere Balladen ins Dasein träumen, wie jedes Wort eine neue Szene einätzt. Sie erzählt, wie ein Traum in den andern fällt und berichtet von einem, in dem ein Hai ihren Körper in Stücke riss: „Ich sank dem Tod entgegen, beobachtete den flüssigen Rauch meiner eigenen Schreie, rostiges Rot umkränzte mich. Jedes Wort, klebrig und rötlich, Hämoglobin-Grammatik.“

 

Aletheia fragt sich, wieso es ihr so schwer fällt, nach unten zu gehen und zu singen. Liegt es an den Leuten, der Musik, ihrem fehlenden Mut? „Die Musik scheint etwas schwerhörig geworden zu sein, sie schlurft herum wie ein Gespenst in einem alten Opernhaus.“

 

In der Hoffnung, dass Aletheias Posaune ihr helfen kann, beginnt sie darauf zu spielen, „etwas für wohlhabende Mäzene, in deren Leben keinerlei Ungewissheit existiert, abgesehen von ihren Finanztransaktionen natürlich“. Aletheias frenetisches Spiel ist ein Mosaik von Melodiefragmenten, „aber was kann in einer so aus den Fugen geratenen Welt noch gesagt werden?“ Die Zeiten sind zu gefährlich, „daher fahre ich mit Abstraktem fort, ohne ein einziges Wort des Protest, sonst streicht man uns die Finanzierung.“

 

Sie stellt ihre Posaune beiseite und schwört, dass sie von ungeschminkten Wahrheiten singen wird, dass sie eben dieses Zimmer durch ihren Gesang heiligen wird.

 

Sie singt von einer alten Frau am Straßenrand, die ihr den Weg zum Opernhaus beschrieben hatte, zur Ruine in der die Leute früher sangen. Das Haus wirke, „als ob ein Riese es genommen und geschüttelt hätte um zu schauen, was für ein Schatz herausfällt, und es danach wieder zwischen die Ruinen des Zentrums von Detroit zurückgestellt hätte um sich nach lukrativerer Beute umzusehen. Morsche Bühnenbretter, zerbröselnder Stuck, in der Ecke ein zerbrochener Kronleuchter, versteinert unter dem Staub von Jahrzehnten, eine zerbombte Kirche der Hoffnung.“ Dann sang die alte Frau: „Wie wird mein Herz leben? Meine Stimme ist voller Staub.“

 

Aletheia fasst sich ein Herz und beschließt, von ihrem Helden zu singen, dem rothaarigen Leonardo da Vinci, und stellt sich vor, mit ihm eines nachmittags eine Tasse Tee zu trinken. „Gebt ihm ein Banjo und hört, wie er sich auf den Saiten austobt!“ Aber selbst er würde fragen: „Gibt es ein Gegengift gegen die Blütenzerstörer? Kannst Du die Grammatik entwaffnen, die Grammatik der unerbittlichen Vergewaltiger?“

 

Sie nimmt ihr Handy und versucht erneut Jeremy zu erreichen, der immer noch nicht abnimmt. Verschwand auch er „Deine edlen Hände fielen geräuschlos in den Teich stummer Verluste. Tonlos singend, träumend, mit herzzerreißenden Gebärden, Geheul der Klaviatur.“ Ihr Denken wird zunehmend bruchstückhaft und unsicherer, sie hört einen Chor ihrer eigenen Stimme singen: „Wind, Sand und Wasser umfluten mich, unverrückbar in der Einöde.“ Das Fest neigt sich dem Ende entgegen, aber ihre Füße versagen den Dienst. Sie versucht Hoffnung zu schöpfen: „Singen ist ein transzendenter Akt. Was wird uns retten wenn nicht der Gesang?“ Der Chor erwidert, sie werde „singen ohne ihre Robe, unfähig ihre Augen zu schließen, ein schimmernder Körper im Licht.“ Sie fleht Jeremy an zu ihr zu sprechen, aber 

es herrscht Totenstille.

 

Sie erzählt von einem anderen Traum, dem Opernhaus vor langer Zeit, Frauen in handgearbeiteter Spitze, dicken Großindustriellen mit Gamaschen, eng geschnürten Korsetten aus Fischbein. Sie hört in der Ferne die traurige Arie einer Operndiva und die Ruinen des Opernhauses erscheinen vor ihren Augen. In einem Schutthaufen spielt das Wrack eines Flügels die traurige Arie unserer letzten Nacht auf Erden. Als sie erwachte „hielt sich der schwache Geruch von Kohlenfeuer und Heckenkirsche im verklingenden Nachhall des hohen Cs der Sopranistin.“

 

Aletheia singt einige Ausschnitte ihres Liedes „Folge mir, mein Licht, da ich wandle auf den Wegen des Blutes...“, aber sie bricht immer wieder ab um ihren Zweifeln Ausdruck zu verleihen, nur um sich umgehend zu ermahnen weiterzusingen. Sie wird leidenschaftlicher: „Zeit die faulige Luft einzuatmen und zu singen, Zeit um meine Brust gegenüber der Ewigkeit zu entblößen. Ein verlorener Krieg ohne abgefeuerte Schüsse. Hier im Stadtzentrum im Opernhaus, bezahlt von den Patriziern der Verwesung, den

Schirmherren der Verwahrlosung.“

 

Sie spielt ein lyrisches Solo auf ihrer Posaune. Sie zwingt sich, einen letzten Versuch zu unternehmen: „Singe. Singe hinweg die rostenden Städte. Fülle sie mit den verschwimmenden Träumen des Gesangs.“ Sie sucht mit ihrem letzten Lied alles zu transzendieren. „Wehe Wind, Narr meiner Seele. Spiel auf mir als Deinem wolkenlosen Instrument. Ziehe mich, reiße mich hinfort im Flug. Erfülle mich mit Deinen sanften Kräften. Verleihe meinem Herzen Flügel.“

 

 

9.  Einige unserer Ziele während unserer 40-jährigen tätigkeit im Bereich des Musiktheaters:

 

     1.  Etablierung des Kammermusiktheaters als Teil des Kernrepertoires.

 

      2.  Musiktheater weg vom Melodrama des 19. Jahrhunderts bewegen, hin zur modernen 

     Theatertheorie, kleiner, Blackbox-Theater, Existenzialismus, philosophisch komplexer.

 

3.  Durchkomponiertes Musiktheater mit Themen, Längen und Tempo, die der modernen Welt entsprechen.

 

4.  Musiktheater mit echten Charakteren und Charakterentwicklung, kombiniert mit einer dramatischen Substanz, die ein echtes, mehrdimensionales Handeln ermöglicht.

 

5.  Musik, Text und Schauspiel als absolut gleichrangig behandeln.

 

6.  Eine Form des Gesangs, die ein gutes Textverständnis ermöglicht.

 

7.  Werke, in denen die Worte und die Musik von derselben Person geschaffen werden und diese so tief integriert sind, dass die Urheberschaft des Textes Bestandteil des kompositorischen Prozesses ist.

 

8.  Komponisten und Interpreten, die in Theatertheorie, Theatergeschichte, Bühnenbeleuchtung, 

     Regie, Videographie, Klangregie, Computermusik und dem Schreiben von Musiktheatertexten 

     ausgebildet und erfahren sind.

 

9.  Multidisziplinäre Darsteller, die singen, ein Instrument spielen, schauspielen, tanzen, und mit 

     Masken, Clownerie und Pantomime arbeiten können.

 

10. Kammermusiktheater-Partituren mit so detaillierten Anweisungen zu Regie und Inszenierung, dass sie unmittelbar in einer Produktion realisiert werden können.

 

11. An moderne Wirtschaftskonzepte angepasstes Musiktheater mit ausgedehnten Experimentier- und Überarbeitungsphasen.

 

12.  Musiktheater, das moderne Medien wie Computer, Video und Surround-Sound nutzt.

 

13.  Dokumentation unserer Theorien des Kammermusiktheaters mit Aufführungen und Videos.

 

 

 

10.  Das Klaviaturgeheul

 

Viele haben von dem Begriff der "Orchesteropern" gehört, wie sie von Wagner geschrieben wurden, in denen das Orchester eine besonders zentrale Rolle spielt. Mit Aletheia haben wir versucht, die Idee einer "Klavieroper" zu erforschen - die Idee, dass die Klänge eines Klaviers so komplex und reich sind, dass sie eine Geschichte erzählen und einen Charakter zum Leben erwecken können. In den meisten unserer Werke setzen wir die Stimme deutlich über die Begleitung, aber mit Aletheia haben wir versucht, die Stimme ins Klavier einzubetten, als wäre Aletheia ein Geist, der aus den verborgenen Klängen seiner Saiten empor schwebt.

Für diejenigen, die über die Ohren und den Kopf verfügen um sie zu hören, sind die Töne der Klaviere voll von Gespenstern. Jeder Klavierhammer und jede Saite ist anders, ebenso wie auch die jeweilige Intonation und jeder Anschlag und jede Dämpferbewegung verschieden ist. Eine Welt von einzigartigen Obertönen und Interferenzen erhebt sich aus jeder Note. Jede heult und schimmert und weint anders, weiter verstärkt durch die Einzigartigkeit jedes Resonanzbodens. Und dieses geisterhafte Klaviaturgeheul führt einen Dialog mit den akustischen Gespenstern, die in jedem Raum existieren.

Ein großer Teil dieses Effekts geht bei digitalen Klavieren verloren. Also hat William, als er Aletheia komponierte, versucht, jene verwandten Gespenster zu finden, die in der elektronischen Welt existieren - Klänge, die durch ähnliche Obertöne, Resonanzen und Interferenzen erzeugt werden. Dann platzierte er sie gelegentlich zusammen mit einigen der Klaviertöne von einer fast unmerklichen Weichheit, so dass sich Gespensterklänge in einer Unterwelt zwischen den Noten des Klaviers schlängeln. Die Geister sind oft fast unsichtbar, aber manchmal werden sie deutlich hörbar. Und wenn das Werk seine Höhepunkte erreicht, verlassen die Geister manchmal die Schatten vollständig und stürmen brüllend in die vorderste Reihe der akustischen Welt.

Ebenso ist auch Aletheias Wesen ein Geist, der aus dem Klavier aufsteigt. In unserer Vorstellung und unserer musikalischen Welt sehen wir dieses Werk unter anderem als vom Geist Robert Schumanns beeinflusst. Er war besonders geschickt darin, Musik für das Klavier zu schreiben, die teilweise von den Gespenstern in den Saiten zu stammen schien. Wir stellen uns ihn sogar vor, wie er in seiner Anstalt sehr nüchtern Klavier spielt, in einer zeitlosen und immateriellen Welt, in der Aletheias Wesen aus den Saiten empor steigt und über dem Instrument schwebt, um ihre Geschichte über Operngalas und die Mäzene der Vernachlässigung in den Ruinen von Detroit zu erzählen. Die Gespenster in den Klaviersaiten werden zu einer Beschwörung, einer Art von Magie, die eine Welt zum Leben erweckt, zu einer sanften Brise, von der sie hofft, dass sie ihre Stimme zum Himmel hinauf trägt.

Das ist natürlich eine verrückte Idee, aber vielleicht scheinst sie denjenigen ein kleines bisschen weniger verrückt zu sein, die die Gespenster in Klaviertönen hören, das Klaviaturgeheul, die die spukhaften Schwingungen aus der Welt der Klaviergeister wahrnehmen, the spectral world of the piano’s specters, die flüchtigen Opern in Roberts und Claras Geistergedanken.


In den Geheimnissen der Resonanz, dort wird der Raum geschaffen, in dem die Geister des Klaviers Gestalt annehmen können. In ähnlicher Weise ist „Aletheia“ eines von mehreren altgriechischen Wörtern für „Wahrheit“; es bedeutet ungefähr, "einen Raum zu schaffen, in dem Wahrheit erscheinen kann". Aletheia ist auf der Suche nach diesem Raum in einer erniedrigten Gesellschaft, einer Welt, von der sie hofft, dass es darin Raum für das geisterhafte Geflüster der transzendenten Wahrheit gibt, die ihr Freiheit bringen wird.

 

 

 

 

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